Ziele
Emden soll eine Stadt sein, die Verantwortung für Klima, Umwelt und kommende Generationen übernimmt – realistisch, sozial ausgewogen und wirtschaftlich tragfähig. Unser Ziel ist es, die Transformation hin zu einer klimaneutralen Stadt konsequent umzusetzen und Emden als resilienten Energie- und Industriestandort weiterzuentwickeln.
Grundlage unseres Handelns ist der Masterplan 100 % Klimaschutz der Stadt Emden. Er gibt die strategische Richtung vor, wie Klimaneutralität Schritt für Schritt erreicht werden kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Umsetzung der abgeschlossenen kommunalen Wärmeplanung. Jetzt geht es darum, die Ergebnisse sozial gerecht, wirtschaftlich verträglich und praxistauglich in die Stadt zu bringen – mit verlässlicher Beratung, klaren Rahmenbedingungen und dem Anspruch, niemanden zu überfordern.
Klimaschutz verstehen wir dabei nicht als Verzichtsdebatte, sondern als Zukunftsaufgabe: für Versorgungssicherheit, für gute Arbeitsplätze und für eine Stadt, die auch bei Extremwetter, Starkregen und steigenden Anforderungen handlungsfähig bleibt.
Drei konkrete Ziele:
- Masterplan 100 % Klimaschutz konsequent umsetzen
- Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung sozial gerecht realisieren
- Emden als resilienten Energie- und Wertschöpfungsstandort stärken
Erreichtes
Mit dem Masterplan 100 % Klimaschutz verfügt Emden über eine klare strategische Grundlage für den Weg zur Klimaneutralität. Ein zentraler Meilenstein ist die abgeschlossene kommunale Wärmeplanung, die aufzeigt, wie die Wärmeversorgung in Emden künftig klimafreundlich, effizient und zukunftssicher gestaltet werden kann. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um die Wärmewende strukturiert und planvoll umzusetzen.
Emden ist zugleich ein zentraler Knotenpunkt der Energiewende. Mit der Konverterstation von Amprion und dem Elektrolyseur der EWE entstehen im Borssumer und Petkumer Hammrich Projekte von nationaler Bedeutung. Ab 2027 soll in Emden grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab erzeugt werden – ein starkes Signal für Transformation, Versorgungssicherheit und neue Wertschöpfung.
Auch bei der städtischen Infrastruktur wurden konkrete Fortschritte erzielt. Allein 2025 wurden vier neue Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden installiert, insgesamt sind inzwischen zehn Anlagen in Betrieb. Investitionen in Hochwasser- und Starkregenvorsorge – etwa am Hochpolder Larrelt und am Ökowerk – stärken die Klimaresilienz der Stadt. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch neue Grün- und Blühflächen sowie erste Schritte hin zu einer nachhaltigeren städtischen Fahrzeugflotte.
Was wurde konkret erreicht?
- Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen
- Zehn Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden
- Investitionen in Hochwasser- und Starkregenvorsorge
