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Vision Emden 2034

Vision Emden 2034

Eine Stadt, in der Wohnen und Leben bezahlbar bleibt

Emden 2034 bietet bezahlbaren und passenden Wohnraum für jede Lebenslage: für Familien, Alleinerziehende, junge Menschen, Auszubildende, Seniorinnen und Senioren. Neubau und Nachverdichtung greifen sinnvoll ineinander, Quartiere werden sozial durchmischt entwickelt – mit guter Nahversorgung, kurzen Wegen, Grünflächen und Infrastruktur, die mitwächst. Projekte wie Ültje (Port Arthur/Transvaal) und Erikaweg (Harsweg) stehen stellvertretend für den Anspruch: Wohnen ist Lebensqualität – und Lebensqualität ist Standortpolitik.

Eine Innenstadt, die wieder Herz und Bühne ist

Unsere Innenstadt ist 2034 nicht nur „funktional“, sondern lebendig: als Treffpunkt, Kulturraum, Einkaufs- und Erlebnisort. Die Transformation ist abgeschlossen: sichtbar, spürbar, einladend. Handel, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen bilden einen starken Mix. Die Stadt ist gut erreichbar, aber weniger von Durchgangsverkehr geprägt. Die Verkehrswende ist dabei kein ideologisches Projekt, sondern ein praktisches: mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit, mehr Frequenz – und damit eine echte Zukunftsperspektive für die Innenstadt.

Starke Stadtteile – weil Emden mehr ist als die Mitte

Emden 2034 ist eine Stadt, die alle mitnimmt. Stadtentwicklung endet nicht an der Innenstadtgrenze: In Borssum ist „Sozialer Zusammenhalt“ mehr als ein Förderprogramm – es ist ein sichtbarer Gewinn für Nachbarschaft, Lebensqualität und Miteinander. Mit „Fiev Dörpen“ werden auch Petkum, Jarßum, Widdelswehr und Hilmarsum gestärkt. Wolthusen hat einen neuen Dorfplatz und Larrelt eine neue Hauptstraße. Quartiere werden als Lebensräume gedacht – mit Begegnungsorten, guter Infrastruktur und Projekten, die Identität stiften. So entsteht ein Emden, das in der Fläche zusammenhält.

Gute Arbeit, starke Wirtschaft, echte Wertschöpfung

Emden bleibt Industrie-, Hafen- und Energiestandort – und nutzt die Chancen des Wandels. Der Hafen bleibt DNA und Wachstumsmotor: wettbewerbsfähig, modernisiert, mit fairen Rahmen­bedingungen und den nötigen Infra­struktur­entscheidungen. Das Volkswagenwerk bleibt ein zentraler Pfeiler für Arbeit und Wohlstand – Transformation bedeutet nicht Abbau, sondern Sicherung und neue Perspektiven durch Qualifikation, Mitbestimmung und Schulterschluss.

Als Energiedrehscheibe übernimmt Emden Verantwortung für die Energiewende, generiert dadurch aber auch Wertschöpfung vor Ort durch Neuansiedlungen. Wasserstoff, Offshore, maritime Wirtschaft und neue Industriezweige schaffen Zukunft. Dazu gehört eine aktive Ansiedlungspolitik mit entwickelten Flächen. Der Rysumer Nacken ist als langfristiger Baustein für neue Arbeitsplätze entwickelt, die Außenems vertieft. Gleichzeitig bleibt der Mittelstand Rückgrat der Stadt: mit kurzen Wegen, planbaren Entscheidungen und einer Wirtschaftsförderung, die nicht verwaltet, sondern ermöglicht. Auch Gründungen und Start-ups haben ihren Platz, weil Innovation vor Ort entsteht.

Zusammenhalt, der im Alltag spürbar ist

Emden 2034 ist eine Stadt geblieben, in der man sich nicht nur „kennt“, sondern aufeinander achtet. Teilhabe ist kein Schlagwort, sondern Haltung: starke Gemeinwesenarbeit, funktionierende Begegnungsorte in den Quartieren, ein Ehrenamt, das unterstützt und wertgeschätzt wird, und Angebote für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Ein besonderer Anspruch bleibt: Schutz und Unterstützung für Menschen in Not – verlässlich, erreichbar, menschlich.

Bildung, Betreuung und Chancen – von Anfang an

Auch, wenn viel erreicht wurde, investiert Emden 2034 weiter in das, was langfristig trägt: Kitas, Schulen, Ausbildung, Weiterbildung. Moderne Gebäude, digitale Ausstattung, gute Lernbedingungen und verlässliche Betreuung sind kein Luxus, sondern Voraussetzung für Chancen­gerechtig­keit und Fachkräfte­sicherung. Berufliche Bildung und lebenslanges Lernen werden konsequent gestärkt, weil Zukunft nicht wartet.

Kultur, Sport und Freizeit als Stärke der Stadt

Emden 2034 bleibt sichtbar und lebendig: mit starken Kultureinrichtungen, Veranstaltungen, Festivals und einer Vereinslandschaft, die Menschen verbindet. Die Nordseehalle ist als Multifunktionshalle saniert. Sportanlagen sind in Schuss, Vereinsarbeit wird unterstützt, Kultur ist Teil der Innenstadtbelebung und Teil der Identität. Das Ziel ist klar: Lebensqualität für Einheimische und Attraktivität für Gäste.

Klimaschutz, Energie und Resilienz – pragmatisch und gerecht

Emden 2034 ist klimafit: mit sukzessiver Umsetzung der Wärmeplanung, erneuerbaren Energien auf städtischen Dächern, klugen Investitionen in Hochwasser- und Starkregenschutz sowie einer Infrastruktur, die Extremwetter besser aushält. Klimaschutz wird sozial gerecht und wirtschaftlich tragfähig als Zukunftsaufgabe und nicht als Verzichtserzählung gestaltet.

Mobilität, die funktioniert – und Infrastruktur, die hält

Emden 2034 hat eine Mobilität, die den Alltag leichter macht: sichere Rad- und Fußwege, ein stärkerer ÖPNV, eine sanierte Straßeninfrastruktur und eine Innenstadt, die erreichbar bleibt. Baustellen gehören dazu – aber sie folgen einem Plan: Substanz erhalten, Sicherheit erhöhen, Zukunft bauen. Ergänzt wird das durch digitale Infrastruktur, die mit den Anforderungen wächst.

Sicherheit, Ordnung und eine Stadt, die sich kümmert

Emden 2034 ist eine Stadt, in der man sich weiter sicher fühlen kann: mit starker Feuerwehr, modernem Katastrophenschutz, Warnsystemen, Prävention und einem respektvollen Miteinander im öffentlichen Raum. Sauberkeit ist Teil davon: Wer sich kümmert, schafft Vertrauen und ein Stadtbild, das zeigt: Hier passt jemand auf und wir identifizieren uns mit unserer Stadt.

Eine Verwaltung, die Dienstleister ist

Emden 2034 hat eine Verwaltung, die erreichbar, transparent und lösungsorientiert ist – digital, telefonisch und im direkten Kontakt. Prozesse sind einfacher, Zuständigkeiten klar, Entscheidungen nachvollziehbar. Beteiligung ist selbstverständlich: weil gute Politik bessere Entscheidungen trifft, wenn sie zuhört.

Der Kurs sTIMmt.

#weitermachen

EMDEN 2034 ist eine Stadt, die ihren Kurs kennt – und ihn hält: modern, sozial, wirtschaftlich stark und sicher. Eine Stadt, die Wandel nicht nur beschreibt, sondern gestaltet. 2019 ging es um die notwendige Veränderung – VerEMDERung: Entscheidungen treffen, Dinge anstoßen, Strukturen erneuern. Heute geht es darum, den eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende zu gehen. Der Kurs sTIMmt. Und jetzt müssen wir ihn halten – mit Ausdauer, Klarheit und Machergeist. #weitermachen.

#weitermachen

Warum #weitermachen?

Weil vieles angestoßen ist – und weil Zukunft nicht mit Ankündigungen entsteht, sondern mit Umsetzung. Der Kurs sTIMmt. Und wenn wir 2034 ein starkes, lebenswertes Emden sehen wollen, dann braucht es Kontinuität dort, wo sie wirkt: beim Umbau der Innenstadt, bei Wohnraum, bei Bildung, bei Wirtschaft, bei Energie, bei Sicherheit und bei einer Verwaltung, die funktioniert.

#weitermachen heißt:
dranbleiben, liefern, fertig machen.

Und das ist am Ende der Unterschied zwischen „wollen“ und „machen“.

#weitermachen