Ziele
Unsere Innenstadt ist mehr als ein geografischer Ort.
Sie ist Visitenkarte und Treffpunkt, Arbeitsort, Konsumraum und Kulturraum zugleich. Für viele Menschen ist sie das Erste, was sie mit Emden verbinden – und sie ist, ob wir wollen oder nicht, ein Spiegel dafür, wie wir als Stadt mit Wandel umgehen.
Verändertes Kaufverhalten, der Onlinehandel, steigende Kosten und neue Mobilitätsansprüche stellen Innenstädte überall in Deutschland vor große Herausforderungen. Klar ist: Nichtstun ist keine Option. Die Umsetzung der Verkehrswende ist eine zentrale Voraussetzung, um die Abwärtsspirale in den Innenstädten zu stoppen und Emden weiterzuentwickeln – hin zu einer lebendigen Erlebnisstadt mit einem starken Mix aus Handel, Kultur, Gastronomie und Veranstaltungen.
Stadtentwicklung endet dabei nicht an der Innenstadtgrenze.
Mit dem Projekt „Sozialer Zusammenhalt“ ist in Borssum der Startschuss gefallen – jetzt geht es wirklich los. In den kommenden Jahren werden dort rund 18 Millionen Euro investiert: in Lebensqualität, Nachbarschaft und Zusammenhalt. In Petkum, Jarßum, Widdelswehr und Hilmarsum wird parallel das Dorferneuerungsprogramm „Fiev Dörpen“ umgesetzt. Auch hier gilt: Stadtentwicklung bedeutet, alle Stadtteile mitzunehmen.
Ein zentrales Ziel bleibt zudem bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum für unterschiedliche Lebenslagen. Emden braucht eine ausgewogene Stadtentwicklung, die Neubau ermöglicht und bestehende Quartiere durch Nachverdichtung stärkt.
Dabei denken wir soziale Durchmischung, Klimaschutz und eine gute Infrastruktur konsequent zusammen – denn Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist Teil von Lebensqualität.
Drei konkrete Ziele:
- Umsetzung der Wohnungsbauvorhaben am Erikaweg und auf dem Ültje Gelände
- Fertigstellung der Transformation der Innenstadt
- Umsetzung des Projektes “Soziale Stadt” im Stadtteil Borssum
Erreichtes
Der Rat der Stadt Emden hat 2025 eine historische Entscheidung getroffen:
Wir stehen vor der größten Innenstadt-Baumaßnahme seit sehr langer Zeit. Das ist kein kleines Projekt und kein kosmetischer Eingriff – es geht um die strukturelle Zukunft unserer Innenstadt.
Wir investieren bewusst, weil Stillstand kein Schutz ist.
Weil Nichtstun den Wandel nicht aufhält.
Und weil wir überzeugt sind: Eine lebenswerte Innenstadt entsteht nicht von selbst.
In den vergangenen Jahren wurden neue Wohnbauflächen ausgewiesen – unter anderem am Conrebbersweg und auf der Japaninsel. Gleichzeitig wurden wichtige Projekte für bezahlbaren Wohnraum auf den Weg gebracht, etwa auf dem Ültje-Gelände oder am Erikaweg in Harsweg.
Die Stadtentwicklung wurde strategisch neu ausgerichtet: Quartiere werden gezielt betrachtet, Prozesse beschleunigt und die Rahmenbedingungen für Investitionen verbessert.
Die Erfahrungen aus den Programmen „Soziale Stadt“ in Barenburg sowie in Port Arthur/Transvaal zeigen, wie positiv solche Maßnahmen wirken können. Ein starkes Beispiel für Stadtentwicklung ist der Cohenplatz in Harsweg: ein Ort der Erinnerung, Verantwortung und Begegnung. Er zeigt, dass Stadtentwicklung Identität stiften kann.
Auch die Schaffung eines neuen Dorfgemeinschaftshauses in Harsweg sowie die Sanierung der Pumpstation in Transvaal und des Dorfgemeinschaftshauses in Uphusen stehen exemplarisch für eine Stadtentwicklung, die den Menschen vor Ort zugutekommt.
Was wurde konkret erreicht?
- Sanierung “Zwischen beiden Sielen”
- Entwicklung Zukunftskonzeption “Erlebnisstadt Emden”
- Stärkung der Stadtteile durch “Soziale Stadt”-Projekte und Investitionen (Barenburg, Port Arthur/Transvaal)
